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Premium-Kollektiv

Deutschland, Konsens mit Händlern und Kunden, seit 2001

Stand 16.09.2026

Worum es geht

Konsensdemokratie statt Eigentümerentscheid: Alle Beteiligten, auch Händler und Kunden, haben gleiches Stimm- und Vetorecht. Dazu Einheitslohn für alle und Zusammenarbeit per Handschlag statt schriftlicher Verträge.

Stand heute

Das Konsensmodell besteht fort, wurde aber mit Probezeiten, Ergebniskontrollen und Zugangssperren nachgerüstet, und das Onlinekollektiv ruht.

Gründung 2001, Konsensdemokratie, Einheitsstundensatz 18 Euro, rund 1.700 stimmberechtigte Mitglieder inklusive Kunden und Lieferanten, 700.000 Euro Jahresumsatz 2019.

Noch offen: Aktueller Umsatz, ob das Onlinekollektiv wieder anläuft.

Zahlen

  • BrancheGetränke und Beratung
  • GrößeKernkreis rund 10 Selbstständige, rund 30 Sprecher, mehrere hundert Handelspartner
  • Seit2001

Die Grenze des Falls

Das Kollektiv beschreibt die vergangenen Jahre 2026 selbst als hart auf vielen Ebenen: Das Onlinekollektiv liegt mangels Ressourcen still, eingeführt wurden Auswahlverfahren, Probezeiten, Ergebniskontrollen und Stundenabgleiche, einzelnen Personen wurde der Zugang zum Board entzogen. Die FAU kritisiert, dass Mitarbeitende als Selbstständige ohne Sozialleistungen bezahlt werden und ohne schriftliche Verträge keine verbindliche Lohnfortzahlung im Krankheitsfall existiert. Premium ist rechtlich ein Einzelunternehmen von Uwe Lübbermann, der zugleich zentraler Moderator aller Konsensprozesse ist.

So nennen wir ihn

Als radikalstes Beispiel für Marktkopplung nach außen: Händler und Kunden sitzen mit am Tisch. Nicht sagen: Nicht als reine Erfolgsgeschichte. Der Nachbau von Kontrollinstrumenten seit 2025 gehört dazu.

Belege