Worum es geht
Das Management macht sich gegenüber den kundennahen Beschäftigten rechenschaftspflichtig statt umgekehrt: offene Finanzzahlen, ein Ticketsystem, in dem Beschäftigte Aufträge an die Zentralfunktionen stellen, und eine öffentliche 360-Grad-Bewertung des Vorstandsvorsitzenden.
Stand heute
Für die Umbauphase gut dokumentiert, der heutige Zustand jenseits des Markenbegriffs aber nicht belegt.
Das Programm ist in einer HEC-Paris-Fallstudie für die Jahre 2008 bis 2013 unabhängig aufgearbeitet.
Die Fluktuation liegt seit rund zehn Quartalen stabil bei 12,7 Prozent, in einer Branche, die zeitweise über 20 Prozent auswies.
Noch offen: Ob Ticketsystem und CEO-Bewertung heute noch laufen. Eine Anfrage bei HCLTech wäre der schnellste Weg.
Zahlen
- BrancheIT-Dienstleistungen
- Größe223.889 Beschäftigte zum 30.06.2026, zur Umbauzeit rund 30.000 auf 90.000 gewachsen
- Seit2005
Die Grenze des Falls
Vineet Nayar hat 2013 als CEO aufgehört. Ob offene Zahlen, Ticketsystem gegen das Management und öffentliche CEO-Bewertung heute noch praktiziert werden, ist nicht belegt. Geblieben ist der Markenbegriff Ideapreneurship. Der Fall hängt fast vollständig an der Darstellung des damaligen CEO, der Buch und Beratungsmarke daraus gemacht hat.
So nennen wir ihn
Als Beispiel dafür, dass man das Zentrum der Peripherie rechenschaftspflichtig machen kann, und als Lehrstück dafür, was passiert, wenn ein Umbau an einer Person hängt: Er wird zum Markennamen. Nicht sagen: Nicht im Präsens erzählen und die Wachstumszahlen von 2005 bis 2013 nicht ungeprüft dem Programm zuschreiben.
Belege
- Besseyre des Horts, HEC Parisabgerufen 16.09.2026
- People Mattersabgerufen 16.09.2026
- eigene Quellenprüfung an den aktuellen HCLTech-Veröffentlichungenabgerufen 16.09.2026
- Nayar in Forbesabgerufen 16.09.2026